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Hirse: EU-Importe merklich gesunken

27. April 2022 um 10:19, Der AUDITOR
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PEKING/BRÜSSEL. Die hohen Preise auf dem chinesischen Markt dämpfen die dortigen Handelsaktivitäten weiterhin massiv aus. Die EU-Importe 2021 sind im Jahresvergleich zurückgegangen, was besonders bei den Einfuhren aus Drittländern deutlich wird.

Teure Rohware und hohe Exportpreise

Wie bereits im letzten Monat fand auch im April kaum Handelsaktivität auf dem chinesischen Hirsemarkt statt. Das Problem ist die teure Rohware, die auch in hohen Exportpreisen resultiert: Geschälte gelbe Hirse aus China kostet unverändert 1.300 USD/mt, Bio-Ware wird zu 1.370 USD/mt FOB Dalian angeboten. Das Kaufinteresse ist bei diesen Preisen nur gering und es ist ausreichend Ware vorhanden, weshalb kaum Geschäfte abgewickelt oder neue Verträge abgeschlossen werden. Die logistische Situation in Tongy

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