Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Hirse: EU-Importe merklich gesunken

27. April 2022 um 10:19 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

PEKING/BRÜSSEL. Die hohen Preise auf dem chinesischen Markt dämpfen die dortigen Handelsaktivitäten weiterhin massiv aus. Die EU-Importe 2021 sind im Jahresvergleich zurückgegangen, was besonders bei den Einfuhren aus Drittländern deutlich wird.

Teure Rohware und hohe Exportpreise

Wie bereits im letzten Monat fand auch im April kaum Handelsaktivität auf dem chinesischen Hirsemarkt statt. Das Problem ist die teure Rohware, die auch in hohen Exportpreisen resultiert: Geschälte gelbe Hirse aus China kostet unverändert 1.300 USD/mt, Bio-Ware wird zu 1.370 USD/mt FOB Dalian angeboten. Das Kaufinteresse ist bei diesen Preisen nur gering und es ist ausreichend Ware vorhanden, weshalb kaum Geschäfte abgewickelt oder neue Verträge abgeschlossen werden. Die logistische Situation in Tongy

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
23.09.2026
KYJIW/DALIAN. Ukrainische Bauern erzielen deutlich bessere Hirseerträge als im Vorjahr. Im chinesischen Markt haben die Preise nicht viel Spielraum nach unten. Die EU-Importe sind in dieser Saison um 60% gesunken.
Getreide
23.09.2026
KYJIW/DALIAN. Ukrainische Bauern haben die Buchweizenernte 2026 gut zur Hälfte abgeschlossen. In China stützen geringere Produktionsergebnisse die Rohwarenpreise. EU-Länder haben in den letzten Wochen rund die Hälfte ihrer Buchweizenimporte aus Kasachstan bezogen.
Getreide
01.09.2026
DALIAN/KYJIW. In China legen die Buchweizenpreise deutlich zu. Wetteranfälligkeit sorgt für Unsicherheit im Markt. Chinas Importe aus Russland waren rückläufig.
Getreide
01.09.2026
KYJIW/DALIAN. In der Ukraine wurden bereits 22% der Hirsefelder abgeerntet. In China haben sich die Anbauflächen in diesem Jahr erholt. Marktteilnehmer rechnen mit entsprechendem Druck auf die Preise.