Nüsse

Haselnüsse: Ungewöhnliche Marktdynamik

25. Mai 2022 10:06, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

ORDU. In den letzten Wochen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass genügend Vorräte vorhanden sind, und die Aufmerksamkeit hat sich mehr auf die neue Ernte gerichtet. Zurzeit kippt die Stimmung auf dem türkischen Haselnussmarkt jedoch. Es herrscht eine ungewöhnliche Dynamik. Zudem muss der Markt möglicherweise die Produktionsschätzungen für die neue Ernte anpassen.

Produktionsschätzungen müssen möglicherweise revidiert werden

Die jüngste Abwertung der türkischen Lira gegenüber dem US-Dollar und dem Euro ist alles andere als hilfreich. Das hat den Grund, dass die Abwertung der Lira die Preise für importierte Nüsse und Ölsaaten wie Cashews, Mandeln und Kürbiskerne sowie für im einheimischen Markt produzierte Pistazien in die Höhe schnellen ließ. Dies ließ erwarten, dass die Preise für Haselnüsse in gleicher Weise steigen würden, und veranlasst

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
23.06.2022
ORDU. Die Aufmerksamkeit hat sich auf die neue Haselnussernte in der Türkei verlagert. Die Nachfrage ist enttäuschend gering, und die Lieferanten versuchen mit kreativen Mitteln, dies zu ändern. Für viele türkische Produzenten werden sich die Dinge jedoch zum Schlechten wenden.
Nüsse
22.06.2022
SACRAMENTO/SANTIAGO. Zum Ende der Saison nehmen die Walnusslieferungen aus den USA noch einmal Fahrt auf, Deutschland zeigt sich hier als wichtiger Exportmarkt. Die insgesamt schwachen Ausfuhrergebnisse der bisherigen Saison erhöhen den Verkaufsdruck auf die Anbieterseite.
Nüsse
22.06.2022
HANOI. Wie Vinacas bekanntgab, sind die vietnamesischen Einfuhren in den ersten vier Monaten 2022 im Jahresvergleich merklich zurückgegangen. Auch die Exporte des Landes fallen geringer aus als im Vorjahr, allerdings ist der Rückgang hier moderater.
Nüsse
22.06.2022
TEHERAN. Da es keine akkuraten Statistiken über die jährliche Pistazienproduktion im Iran gibt, ist es schwierig, zuverlässige Prognosen zu erstellen. Tatsache ist jedoch, dass die Frühjahrsfröste in den letzten beiden Jahren erhebliche Ernteeinbußen verursacht haben und die Landwirte große Geldbeträge verloren haben. Die größte Bedrohung stellt jedoch die Wasserknappheit dar, die die Erzeuger bereits mit der harten Realität des Klimawandels konfrontiert.