Getrocknete Cranberries: Stabile Preise für 2023

21. Juni 2023 um 11:09 , Der AUDITOR
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MADISON. Während die Cranberryernte in einigen nordamerikanischen Anbaustaaten wetterbedingt geringer ausfällt, bleibt sie in anderen Gebieten durchschnittlich. Die Lage auf dem Markt scheint für den Rest des Jahres stabil zu sein.

Geringere Ernte in Quebec

Wie Chelmer Foods in seinem aktuellen Report berichtet, sieht es in Kanada nach der guten Ernte 2022 in diesem Jahr deutlich schlechter aus. Das kalte Wetter hat auch nach dem Winter vor allem in der Provinz Quebec angehalten und dürfte zu einem erheblichen Rückgang der Erträge führen. Dazu kommt, dass die Pflanzen nach der großen Erntemenge im Vorjahr eine Erholphase benötigen.

Aus den USA berichten die Erzeuger in Wisconsin ebenfalls von widrigen Witterungsbedingungen. Auf eine große Hitze folgten Frostperioden, die zu Schäden an den Knospen führten. Dies resultiert auch hier, im größten Cranberry-Anbaustaat der Welt, in Ertragsrückgängen. Ein wenig besser sieht es in Massachusetts aus, hier wird mit einer durchschnittlichen Saison gerechnet.

Gute Nachfrage

Insgesamt dürfte der nordamerikanische Cranberrymarkt im Jahr 2023 stabil sein. Chelmer Foods gibt an, dass Fruit D’Or, unter anderem Weltmarktführer im Anbau biologischer Cranberries, noch über ausreichend hohe Lagerbestände verfügt, um den Bedarf der Kunden im konventionellen und ökologischen Bereich zu decken. Sollte die Nachfrage sich nicht in einem ungewöhnlichen Maße verändern, dürften die Preise in diesem Jahr stabil bleiben oder leicht steigen. Aktuell ist das Kaufinteresse hoch, da Cranberries in einer Vielzahl von Produkten verarbeitet werden.

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