Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getrocknete Aprikosen: Kaufinteresse bleibt hoch

14. Oktober 2025 um 12:52 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MALATYA. Obwohl durch den frostbedingten Ernteausfall in diesem Jahr kaum Ware verfügbar ist, lassen sich die Käufer von den hohen Preisen nicht abschrecken und ziehen türkische Trockenaprikosen anderen Ursprüngen vor. Der Markt zeigt sich wieder aktiver.

Schnee in Malatya

In der wichtigsten türkischen Aprikosenanbauregion Malatya soll es in dieser Woche merklich abkühlen, mit Tagestemperaturen von bis zu 22°C und Nachttemperaturen von 5-7°C. Auf den Bergen der Provinz liegt bereits Schnee, was laut Marktteilnehmern mindestens einen Monat früher als üblich ist.

Die Exporte bleiben aufgrund des frostbedingten Ernteausfalls wie erwartet deutlich unter denen des Vorjahres zurück. So lieferten türkische Exporteure letzte Woche 752 mt Trockenaprikosen und Aprikosenprodukte ins

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.