Getrocknete Aprikosen: Frostgefahr lässt Händler zögern
25. März 2019 um 15:49 ,
Der AUDITOR
Nachtfrost nicht ausgeschlossen
In der Region um Malatya werden traditionell überwiegend Aprikosen für die Trockenfruchtproduktion angebaut. Dank des verspäteten Blütebeginns befinden sich schätzungsweise erst 30% der Aprikosenbäume in der Blütephase. Noch gibt es keine Berichte über Ernteschäden, ein paar kalte Nächte stehen allerdings noch bevor.
Während einige Händler ihre Angebote unter den aktuellen Umständen aus dem Markt zurückgezogen haben, begnügen sich andere damit, ihre Preise vorsorglich etwas anzuheben.
Produktionsschätzungen sind stabil
Das International Nut and Dried Fruit Council (INC) berichtet in seinem aktuellen Magazin auch über die weltweite Trockenaprikosenproduktion. Hier haben sich die Werte seit dem letzten Bericht im November 2018 allerdings nicht verändert. Insgesamt schätzt das INC die Trockenaprikosenproduktion 2018/19 auf 186.800 mt, ein Minus von 17,6% gegenüber dem Vorjahr.
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Produktion Trockenaprikosen in mt |
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Land |
2017/18 |
2018/19 |
Diff. |
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Türkei |
142.260 |
98.000 |
-31,1% |
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Iran |
32.000 |
32.000 |
0,0% |
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Usbekistan |
10.000 |
12.000 |
20,0% |
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Afghanistan |
3.500 |
6.500 |
85,7% |
|
China |
6.000 |
5.000 |
-16,7% |
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Südafrika |
1.500 |
1.800 |
20,0% |
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USA |
1.500 |
1.500 |
0,0% |
|
Andere |
30.000 |
30.000 |
0,0% |
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Gesamt |
226.760 |
186.800 |
-17,6% |
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Quelle: INC März 2019 |
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Für mehr Informationen gehen Sie zu:
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