Trockenfrüchte

Getrocknete Aprikosen: Exporteure machen einen Rückzieher

14. September 2021 um 15:21, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MALATYA. Der türkische Markt für Trockenaprikosen ist weit davon entfernt, sich zu normalisieren. Die hohe Exportnachfrage der letzten Wochen schlägt sich in den Rohwarenpreisen nieder und die Exporteure passen ihre Angebote immer mehr an.

Exporte ein Drittel höher als im Vorjahr

Seit Anfang August läuft die Exportsaison für Trockenaprikosen. Gemessen am Vorjahr ist die Nachfrage deutlich höher, obwohl die Exportpreise mehr als 1 USD/kg teurer sind als letztes Jahr um diese Zeit. Insgesamt wurden bisher 13.627 mt getrocknete Aprikosen und Trockenaprikosenprodukte ins Ausland geliefert, ein von 3.250 mt bzw. 31% gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2020/2021. Vergangene Woche wurden 3.154 mt exportiert, rund 1.000 mt bzw. 46% mehr als in der Vorjahreswoche. 

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Trockenfrüchte
24.01.2023
AYDIN. Der Wetterumschwung soll bessere Voraussetzungen für die diesjährigen Erträge schaffen. Die Exporte können das Vorjahresniveau übertreffen.
Trockenfrüchte
24.01.2023
MALATYA. In der türkischen Region Malatya, dem Hauptanbaugebiet für Trockenaprikosen, kommt das Wetter der Entwicklung der Früchte zugute, ganz risikofrei ist es allerdings nicht. Der Ramadan beflügelt derweil den Export.
Trockenfrüchte
24.01.2023
MANISA. Das Wochenende hielt für die Anbauregionen in Manisa ein weiteres Mal ungewöhnlich warme Temperaturen bereit. In den kommenden Wochen soll endlich das langersehnte kühle Wetter Einzug halten. Derweil soll die TMO ab Februar mit dem Verkauf ihrer Bestände starten.
Trockenfrüchte
17.01.2023
AYDIN/TEHERAN. Auch in der türkischen Provinz Aydin bleibt zu trockener und wärmer, als es sich der Markt für eine gute Ernte wünschen würde. Die Exporte aus der Türkei legen zu, während die Ausfuhren aus dem Iran rückläufig bleiben.