Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getrocknete Aprikosen: Große Exporteure gehen auf Nummer sicher

22. Oktober 2019 um 19:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MALATYA. Um Preisschwankungen zu vermeiden, haben sich die großen Unternehmen in der Türkei bereits mit Mengen eingedeckt, die mehrere Monate vorhalten sollten. Das Problem ist nun jedoch die Auswirkung auf die Nachfrage. Obwohl der Markt überwiegend stabil ist, gibt es einige nennenswerte Ausnahmen.

Gedämpfte Marktaktivitäten

Derzeit besteht für die Exporteure keine Notwendigkeit zu kaufen, da sie über genügend Vorräte verfügen. Dennoch sind die Preise für getrocknete Aprikosen, Nr. 2 nominal gestiegen. Darüber hinaus haben die meisten Erzeuger ihre Ausgaben gedeckt und haben es nicht eilig, zu verkaufen. Der Herbst beginnt sich auch in Malatya zu zeigen, da Regen gemeldet wird. Die Marktteilnehmer gehen nicht davon aus, dass sich diese Situation bald ändern wird. 

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.