Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Wettermarkt lässt für Überraschungen viel Raum

19. Februar 2026 um 12:37 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Wegen höherer Ernten Nordafrikas sinkt Importbedarf der Maghreb-Länder. Russlands Weizenernte hat durch Fröste kaum Schäden davongetragen. In Frankreich bleiben Überschwemmungen unter Beobachtung. Fast 80% australischer Gerste kaufte China im Dezember.

Weizen: Geringerer Importbedarf der Magreb-Länder
Günstigere Wetterbedingungen für Wintergetreide in den USA und der Schwarzmeerregion drücken die Preise, nachdem Kälteeinbrüche diese seit Ende Januar in die Höhe getrieben hatten. SovEcon folgt dem Analysten IKAR, der eingangs der Woche Russlands Weizenproduktion um 3 auf 91 Mio.mt angehoben hat, mit einer Korrektur von 2,1 auf 85,9 Mio.mt, gut 5 Mio.mt auseinander, gegenüber 90,9 Mio. t im Vorjahr. Fröste bis -30 Grad Celsius Ende Januar/Anfang F

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
21.05.2026
CHICAGO/PARIS. Die Wettermärkte in den USA und Europa mischen die Märkte auf. Aber der Rohölpreis sinkt durch den aus den USA gesteuerten Markt deutlich. Starkregen bedroht Russland. MARS erwartet niedrigere EU-Getreideerträge. Ukraine nutzt Mais-Nachfrage aus Südostasien.
Getreide
19.05.2026
CHICAGO/PARIS. Schwache Winterweizenernte in den USA, Chinas Kaufzusagen für US-Agrarprodukte sowie höhere Ölpreise treiben Terminkurse. Aber der Importbedarf Nordafrikas schrumpft, was die Kurse drückt. Algerien eröffnet Weizenausschreibung.
Getreide
14.05.2026
CHICAGO/PARIS. Der neue WASDE-Report beleuchtete erstmals die Einschätzungen des USDA zu den neuen Welternten 2026/27. Wegen schlechter Ertragserwartungen zur neuen US-Weizenernte löste dies eine historische Rallye am Weizenmarkt aus.
Getreide
12.05.2026
CHICAGO/PARIS. US-Präsident Donald Trump hat den Verhandlungsvorschlag aus Teheran abgelehnt, was die Getreidepreise wieder hochkatapultiert hat. In den USA tendiert Weizen wegen Trockenheit im Corn Belt fester als in Europa. Ägypten will Subventionen für Brotweizen stoppen.