Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Lebensmittelinflation droht weiter zu steigen

30. April 2026 um 11:11 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Der Markt tritt in eine Phase stärkerer Volatilität. Die Lebensmittelinflation dürfte weiter ansteigen. Die kommende EU-Getreideernte wird niedriger veranschlagt. Die Trump-Regierung hat Vorbereitungen für eine verlängerte Seeblockade Irans angeordnet.

Weizen: Trockenheit besorgt den Handel
An der Euronext legte Weizen weiter zu. Nicht nur in südlichen Plains der USA herrscht Trockenheit. Auch aus Teilen Europas wird von zu trockenen Bedingungen berichtet. Für Australien und Kanada erwartet das USDA deutlich geringere Weizenernten. Das USDA hat im Crop Report nur 30% der Weizenpflanzen gute-exzellente Noten gegeben. In Kansas und Oklahoma melden Wetterdienste weiterhin keinen Regen. Laut USDA Foreign Agricultural Research Service (FAS) wird die EU-Getreideernte zur neuen Saison 2026/27 auf

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.08.2026
CHICAGO/PARIS. Spannungen am Schwarzen Meer spitzen sich, Kiew weitete seine Drohnenangriffe auf russische Hafeninfrastruktur in der Ostsee aus. Russlands Weizenpreise brechen ein, während sich kanadische und europäische Ware verteuert. Niedrigwasser an Donau/Rhein senken Lieferumfänge.
Ölsaaten
13.08.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Angriffe auf russische Getreideterminals in Noworossijsk legen Weizenexport lahm. USDA präsentiert neue Produktionszahlen und erwartet Exportbeschränkungen vom Schwarzmeerraum, wodurch die Preisvolatilität steigt. Mais reagiert auf niedrigere US-Maislagerbestände. EU muss niedrigere Maisernte durch höhere Importe kompensieren.
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.