Preis: 15,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Cranberries: 15% der Ernte in den Wind geschossen

19. April 2018 um 15:26 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

BOSTON. Im Cranberrymarkt herrschte ein Überangebot, wodurch die Preise in den USA im Laufe des letzten Jahres enorm unter Druck gerieten. Das USDA sieht Händler und Verarbeiter in der Verantwortung, sich um die „Entsorgung“ der Mehrproduktion zu kümmern.

Die Lage in den USA
Obwohl die Cranberryproduktion im Jahr 2017 deutlich kleiner ausfiel, als erwartet, besteht das US-Agrarministerium darauf, dass Händler 15% der Ernte auf nicht kommerziellem Wege „vernichten“ sollen. Lebensmittelspenden und Kompostierung sind nur zwei der Optionen, die den Verarbeitern zur Verfügung stehen. Ausgenommen sind Bio-Cranberries und Gesamtabnahmemenge unter 5.670 mt. Händler, auf die diese Ausnahmeregelungen nicht zutreffen, müssen ihren Anteil bis zum 31. August 2018 entsorgt oder weiterverteilt haben.

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.