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Cashews: Vietnam verzeichnet neuen Exportrekord

10. Januar 2025 um 14:53 , Der AUDITOR
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HANOI. Der Umsatz der vietnamesischen Cashewexporte konnte im Jahr 2024 eine wichtige Marke überschreiten, und die Zukunft sieht vielversprechend aus. Sowohl eine größere Exportmenge als auch ein höherer durchschnittlicher Exportpreis haben zu diesem Erfolg beigetragen.

4-Milliarden-Dollar-Marke zum ersten Mal geknackt

Wie das vietnamesische Zollministerium bekanntgab, hat Vietnam, das ohnehin schon der wichtigste Cashew-Exporteur der Welt ist, seinen Rekord 2024 erneut gebrochen. Mitte Dezember lag der Exportwert bereits bei 4,2 Mrd. USD – das ist das erste Mal in der Geschichte, dass die Ausfuhren die 4-Milliarden-Dollar-Marke knacken konnten. Die Vietnam Cashew Association (Vinacas) bezeichnet dies als „einen neuen Schritt nach vorne für die Cashew-Industrie“. Die Marke von 3 Mrd. USD wurde zum ersten Mal im Jahr 2017 überschritten, und zwischen den Jahren 2017 und 2023 bewegte sich der jährliche Umsatz kontinuierlich zwischen 3 und 4 Mrd. USD, konnte diese wichtige Marke aber nie überschreiten. Der Exportumsatz des Jahres 2023 lag bei rund 3,64 Mrd. USD.

Mehr als 700.000 mt

Der wichtigste Grund für den Rekordumsatz im Jahr 2024 ist zweifellos das deutlich höhere Exportvolumen. Das Land lieferte von Jahresbeginn bis zum 15. Dezember insgesamt 696.000 mt Cashews ins Ausland, im Vorjahr waren es lediglich 644.000 mt. Aktuellen Schätzungen zufolge dürften die Gesamtausfuhren 2024 bei mehr als 700.000 mt gelegen haben. Auch die gestiegenen Exportpreise haben ihren Teil zum neuen Rekord beigetragen. Sie lagen in den ersten zehn Monaten des Jahres bei 5.873 USD/mt und damit um 3% über den Preisen des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Wie Vinacas berichtet, wuchsen die Ausfuhren in die traditionellen Märkte im Jahr 2024 gut und oftmals im zweistelligen Bereich. Konkret stiegen im Zeitraum Januar-Oktober des Jahres 2024 die Cashew-Exporte in USA um 33%, aus China um 14%, aus den Niederlanden um 14%, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten um 75% und aus Deutschland um 24%.

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