Ölsaaten - Ölsaaten

Blaumohn: Schwierige Ausgangslage

5. Mai 2022 um 09:30, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM/BUDAPEST. Ungarische Mohnhändler betonen noch einmal die schwierige Marktsituation und halten mit Angeboten zurück. Auch Tschechiens Mohnanbau könnte in diesem Jahr ein paar unschöne Überraschungen bereithalten.

60% der Aussaat verworfen

Dem Blaumohnmarkt steht allem Anschein nach eine schwierige Saison bevor. Ungarische Händler bestätigten noch einmal, dass die einheimische Ernte in keinem guten Zustand ist und in schlechterer Verfassung sein soll als im Vorjahr. Schätzungsweise 60% der Mohnfelder wurden wieder verworfen. Die Trockenheit im vergangenen Herbst und Winter habe das Pflanzenwachstum stark beeinträchtigt, während der Frühjahrsregen zu spät eingesetzt habe, weshalb viele Felder nicht mehr gerettet werden konnten. Marktteilnehme

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
24.11.2022
SOFIA/KYIV. Die Ernte in der Ukraine ist quasi abgeschlossen und kann das angestrebte Ziel erfüllen. Die Preise haben sich festgefahren. Deutschlands Importe legten im Jahresvergleich derweil deutlich zu.
Ölsaaten
24.11.2022
NEU-DELHI. Indische Händler hoffen, dass der neue Tender und die Feiertagsnachfrage aus China die Sesampreise noch etwas stützen können. Heftige Niederschläge sorgten dafür, dass die Ernte deutlich kleiner ausfiel als erwartet.
Ölsaaten
22.11.2022
DALIAN. Zur Erleichterung vieler Marktteilnehmer sind einige Anbaugebiete in der Inneren Mongolei mittlerweile nicht mehr gesperrt, sodass die Rohwarenbeschaffung erleichtert wird und die logistischen Probleme schrumpfen. Eine Ausnahme bildet der Western der Region.
Nüsse
22.11.2022
NEU-DELHI. Während der Erdnussmarkt in Indien vor kurzem einen Aufwärtstrend verzeichnete, hat sich die Situation nun geändert; unter anderem, weil die Anlieferungen zugenommen haben. Die Nachfrage und das Interesse Chinas am Kauf von Erdnussöl werden die Preise in den nächsten Wochen weitgehend bestimmen.