Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Blaumohn: Lieferanten verkaufen erst wieder im neuen Jahr

19. November 2019 um 14:00 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM. Trotz der aktuell knappen Verfügbarkeit haben einige tschechische Blaumohnhändler in diesem Jahr regelrechte Luxusprobleme: Sie haben zu viel verdient.

Zu wenig Ware und zu viel Geld

Tschechische Blaumohnlieferanten halten sich mit Angeboten weiterhin zurück. Die meisten sind froh, wenn sie genug Ware von den Bauern bekommen, um ihre laufenden Kontrakte zu erfüllen. Zusätzliche Lieferungen kann kaum jemand anbieten. Chancen darauf gibt es erst wieder ab dem neuen Jahr.

Vereinzelt ist der Grund für fehlende Angebote jedoch ein anderer: Nach eigener Aussage haben einige Lieferanten in diesem Jahr bereits so viel Geld mit dem Blaumohnhandel verdient, dass sie jetzt nichts mehr anbieten, um

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
01.10.2026
DALIAN. In China ist die Produktionsprognose für Sojabohnen nicht ganz so relevant wie andere Faktoren. Es wird erwartet, dass sich die Trends in der neuen Saison gegensätzlich werden.
Ölsaaten
01.10.2026
ABUJA/NEU-DELHI. In Nigeria trifft die neue Ernte in den Handelsmärkten ein. In Indien ist die Kharif-Aussaat so quasi abgeschlossen. Chinas Sesamimporte liegen etwa auf dem Vorjahresniveau.
Ölsaaten
30.09.2026
SOFIA/KYJIW. Das Eintreffen der neuen Ernte setzt die Sonnenblumenkernpreise im bulgarischen Markt unter Druck. In der Ukraine ist die Ernte zu rund einem Drittel eingefahren. EU-Länder haben ihre Importe seit Anfang Juli um fast 80% gesteigert.
Ölsaaten
30.09.2026
OTTAWA/ASTANA. Kanadische Bauern konnten auch in diesem Jahr gute Erträge erzielen. Hohe Überhangbestände aus dem Vorjahr bilden ein zusätzliches Versorgungspolster. Die Preise für kanadische Leinsaat bleiben so günstig wie seit Jahren nicht mehr.