Ölsaaten - Ölsaaten

Blaumohn: Exporte bleiben unter dem Durchschnitt

16. September 2020 12:00, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM. Laut den Angaben des Czech Statistical Office erreichten die Mohnexporte in der Saison 2019/2020 den zweitniedrigsten Wert der letzten fünf Jahre.

18.809 mt Mohn wurden exportiert

In der Saison 2019/2020 wurden insgesamt 18.809 mt Mohn (12079190 Mohnsamen, auch geschrotet (ausg. zur Aussaat)) aus Tschechien exportiert. Zwar legte die Ausfuhr im Jahresvergleich damit 27% zu, liegt aber gleichzeitig 11,5% unter dem 5-Jahreschnitt von 21.256 mt.

Hauptabnehmer Russland nähert sich wieder Abnahmemengen wie vor der Saison 2018/2019, liegt mit 5.730 aber noch immer rund 1.000 mt darunter. Dagegen importierte Österreich in der vergangenen Saison eine überdurchschnittliche Menge von 4.48

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.01.2022
NEU-DELHI/ABUJA. Nigeria konnte sich mit seinem Sesam weiter in das Bewusstsein europäischer Käufer kämpfen, was sich vor allem auch in den Importen nach Deutschland in dieser Saison widerspiegelt. Indien kann sich dagegen noch lange nicht erholen.
Ölsaaten
20.01.2022
MOSKAU/OTTAWA. Ende Dezember meldeten osteuropäische Agrarmedien, dass Russland die Beschränkung der Leinsaatexporte in Betracht ziehen könnte. Kasachstans Leinsaatexporte sind im Vergleich zur Vorsaison um 34% zurückgegangen, Lieferungen nach China gab es kaum. Deutschland bezog in dieser Saison einen Großteil seiner bisherigen Leinsaatimporte aus Russland.
Ölsaaten
20.01.2022
SOFIA/PEKING. Gute Inlandsnachfrage vor dem Chinesischen Neujahrsfest sorgt für anhaltend hohe Preise für chinesische Sonnenblumenkerne. Im osteuropäischen Markt sorgen wiederum hohe Preise für fehlendes Kaufinteressen.
Ölsaaten
19.01.2022
PRAG/ANKARA. Im tschechischen Blaumohnmarkt ist zu Beginn des neuen Jahres noch ruhig. Die November-Exporte fielen deutlich besser als im Vorjahr und bilden einen starken Kontrast zu den schwachen Ergebnissen der beiden Vormonate.