Walnüsse: Starker Anstieg der US-Exporte
21. Oktober 2026 um 12:55 ,
Der AUDITOR
Mehr Zielländer für ungeschälte Walnüsse
Während Walnüsse in der Schale im September 2025 nur in vier Länder exportiert wurden, ist die Liste mittlerweile auf neun Länder angewachsen. Mit einem Anstieg der Lieferungen um 79% hat Italien seine Position als wichtigster Handelspartner behauptet. Im Gegensatz dazu sind die Exporte nach Spanien um 8% zurückgegangen. Deutschland hat sich auf Platz vier etabliert. Mit 3.210 Short Tons liegen die Exporte nach Europa insgesamt um 80% über den 1.784 Short Tons des Vorjahres.
Die Türkei verzeichnete einen fast vierfachen Anstieg der Lieferungen, wobei auch Pakistan und Israel geringe Mengen abnahmen. Damit belaufen sich die Lieferungen in den Nahen Osten und nach Afrika auf insgesamt 1.277 Short Tons – mehr als viermal so viel wie die 309 Short Tons des Vorjahres.
Im Gegensatz dazu sind die US-amerikanischen Inlandslieferungen um 11% zurückgegangen. Die Exporte nach Kanada sind sogar um 20% gesunken. Die Gesamtmenge nach Nordamerika liegt damit um 11% niedriger bei 370 Short Tons im Vergleich zu den 416 Short Tons des Vorjahres. Auch China und Vietnam haben begrenzte Mengen abgenommen, wodurch die Gesamtmenge für Asien 167 Short Tons erreicht hat.
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US-Walnusslieferungen, ungeschält, in Short Tons |
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Destination |
2025/26 |
2026/27 |
Diff. |
|
Italien |
1.384 |
2.480 |
79,2% |
|
Türkei |
309 |
1.210 |
292,0% |
|
Spanien |
400 |
367 |
-8,3% |
|
Deutschland |
0 |
363 |
- |
|
USA Inland |
391 |
350 |
-10,5% |
|
China |
0 |
107 |
- |
|
Vietnam |
0 |
60 |
- |
|
Pakistan |
0 |
44 |
- |
|
Israel |
0 |
22 |
- |
|
Kanada |
25 |
20 |
-20,0% |
|
Andere |
0 |
153 |
- |
|
Export gesamt |
2.118 |
4.827 |
127,9% |
|
Gesamt |
2.509 |
5.177 |
-10,5% |
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Quelle: California Walnut Board, 01.09.-30.09. |
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Asien löst Europa als wichtigsten Handelspartner ab
Die US-amerikanischen Inlandslieferungen von Walnusskernen sind um 42% stark gestiegen. Die Exporte nach Kanada haben sich mehr als verdoppelt. Mit 10.692 Short Tons liegt die Teilmenge für Nordamerika um 46% über den im September letzten Jahres verzeichneten 7.327 Short Tons.
Die Exporte nach Japan, Korea und Taiwan sowie nach Australien sind beeindruckend stark gestiegen. Der asiatisch-pazifische Raum hat Europa tatsächlich als wichtigste Exportregion für US-Walnusskerne abgelöst, wobei die Gesamtmenge im Vergleich zu den 873 Short Tons des Vorjahres um 173% auf 2.381 Short Tons gestiegen ist.
Auch die Lieferungen nach Europa sind deutlich höher, und zwar um 86% – von 1.124 Short Tons im September 2025 auf 2.090 Short Tons im September 2026. Die Exporte nach Großbritannien sind um 32% gestiegen. Spanien verzeichnete einen Anstieg um 87% und Deutschland sogar eine mehr als zehnfache Steigerung. Auch Norwegen hat gewisse Mengen abgenommen, und die Exporte nach Frankreich liegen fast siebenmal höher als im Vorjahr.
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US-Walnusslieferungen, geschält, in Short Tons |
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Destination |
2025/26 |
2026/27 |
Diff. |
|
USA Inland |
6.987 |
9.891 |
41,6% |
|
Japan |
347 |
1.003 |
188,6% |
|
Großbritannien |
645 |
849 |
31,7% |
|
Korea |
180 |
808 |
348,2% |
|
Kanada |
329 |
737 |
123,9% |
|
Spanien |
167 |
314 |
87,8% |
|
Deutschland |
21 |
265 |
1.161,9% |
|
Australien |
124 |
242 |
94,8% |
|
Norwegen |
0 |
163 |
- |
|
Taiwan |
8 |
145 |
1.783,8% |
|
Frankreich |
21 |
141 |
572,4% |
|
Andere |
632 |
954 |
50,9% |
|
Export gesamt |
2.474 |
5.621 |
127,2% |
|
Gesamt |
9.461 |
15.512 |
64,0% |
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Quelle: California Walnut Board, 01.09.-30.09. |
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