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Pistazien: März-Exporte können nicht mithalten

21. April 2021 um 14:14 , Der AUDITOR
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SACRAMENTO. Im März 2021 exportierten die USA 14.777 mt Pistazien mit und ohne Schale, dies entspricht etwa…

… der Menge im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Da die Inlandsnachfrage in dieser Zeit allerdings um 7% auf 9.787 mt zurückging, wurden insgesamt lediglich 24.564 mt ins In- und Ausland geliefert, rund 3% weniger als im März 2020.

Insgesamt wurden seit Saisonstart 139.102 mt Pistazien mit und ohne Schale aus den USA exportiert, ein Anstieg von 14%, welcher vor allem durch deutlich höhere Auslandslieferungen nach Europa sowie Asien hervorgerufen wurde. Im gleichen Zeitraum stieg der einheimische Verbrauch um immerhin 3% auf 64.396 mt. 

US-Pistazienexporte* in mt

Ziel

2019/20

2020/21

Diff.

Europa

40.026

50.843

27%

Asien/Ozeanien

60.220

66.522

10%

Afrika/Mittlerer Osten

13.357

12.374

-7%

Mittel-/Südamerika

709

966

36%

Nordamerika

7.416

8.398

13%

Gesamt

121.728

139.102

14%

Quelle: Administrative Committee for Pistachios *seit Saisonbeginn

Pistazien folgen nicht dem Trend

Dass die Exporte von US-Pistazien trotz einer Rekordernte nicht im gleichen Maße gestiegen sind, wie die Auslandsnachfrage für Mandeln und Walnüsse, liegt Experten zufolge unter anderem daran, dass die Preise keine vergleichbare Talfahrt hingelegt haben wie die anderer Nüsse. Aufgrund der kleineren 2019er Ernte und den daraus resultierenden geringeren Überhangbeständen zu Beginn dieser Saison blieb eine massive Preiskorrektur aus. 

Pistazienpreise

Sorte, Ursprung

EUR/kg

natur, Extra 21/25, USA

7,70

natur, Extra N1 18/20, USA

8,00

natur, Fandoghi 28/30 NO, Iran

7,01

natur, 28/30 NO, Griechenland

7,20

natur, geschält, ganz, Griechenland

14,87

FCA Spanien

Ernterückgang unausweichlich

Die US-Pistazienernte befindet sich in einem sogenannten „off-year“, in einem solchen fällt die Produktion erfahrungsgemäß 25-35% kleiner aus als im Jahr davor. Die Wasserknappheit, in Anbetracht der sich anbahnende Dürre in Kalifornien, könnte sich zudem negativ auf die Erträge in den Pistazienhainen mit künstlicher Bewässerung auswirken. Um Kosten zu reduzieren, haben einige Farmer ältere Bäume von den Plantagen entfernt, die ohnehin nur noch geringe Erträge erzielt haben.

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