Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Pistazien: Deutlicher Produktionsrückgang im Iran

22. März 2022 um 14:40 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

TEHERAN. Obwohl die Erzeuger im Iran Pistazien auf 357.000 ha und damit der weltweit größten Anbaufläche anbauen, liegen die Durchschnittserträge nur bei 500-700 kg/ha. Für die dortigen Produzenten ist es im Grunde unmöglich, mit den USA zu konkurrieren, wo die Durchschnittserträge bei 2.600 kg/ha liegen. Auch die Türkei wird von den Händlern genau beobachtet.

Deutlich weniger Kerne

Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch Frostschäden und Überhitzung viele Pistazien ohne Kerne gebildet haben und die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 25-30% stark zurückgegangen ist. Der iranische Pistazienverband schätzt die Produktion für 2021/2022 auf 135.000 mt. Ursprüngliche Schätzungen lagen bei 200.000 mt. Die Marktteilnehmer werden im Mai erste Produktionsschätzungen für 2022 veröffentlichen.

Die US-Produktion hingegen stieg um 11% auf 529.000 mt, obwohl 2021 ein produk

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
10.09.2026
ORDU. In der Türkei hat die TMO auf Qualitätsbedenken bei Haselnüssen reagiert. Ferrero hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Käufer in Europa und China reagieren völlig unterschiedlich auf die aktuelle Marktsituation. Die Exporte sind im Wirtschaftsjahr 2025/2026 auf ein 20-Jahres-Tief gesunken.
Nüsse
09.09.2026
KAPSTADT/CANBERRA. In wichtigen Anbauländern wie Südafrika und Australien wird mit einer deutlich besseren Macadamiaernte als im letzten Jahr gerechnet. Das macht sich bereits bei den Preisen bemerkbar. Die EU-Importe legen zu.
Nüsse
09.09.2026
TEHERAN. Im Juli haben sich die iranischen Exporte von Pistazien in die Vereinigten Arabischen Emirate überraschend erholt. Die Exporte nach China sind eingebrochen. Lieferungen von Pistazienkernen gewinnen Marktanteile. Der erwartete Produktionsrückgang könnte Rekordvorräte aufzehren.
Nüsse
08.09.2026
MANILA. Der Kokosmarkt zeigt erste festere Tendenzen: Während Kokosraspel preislich stabil bleiben, zieht Kokosöl an. Gleichzeitig rückt die Versorgung für 2027 stärker in den Fokus. Die Transportkosten nach Europa sind zuletzt gesunken.