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Pinienkerne: Exporte wieder möglich

3. Juni 2020 um 12:09 , Der AUDITOR
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PEKING. Chinesische Pinienkernlieferanten bekommen nach einer mehrwöchigen Pause endlich wieder Rohwarenlieferungen aus Russland. Auch Exportpreise können genannt werden.

Fehlende Nachfrage drückt die Preise

Wie chinesische Händler berichten, ist der Rohwareneinkauf in Russland aufgrund des schwachen Renminbi (CYN) für sie relativ teuer, aber immerhin erfolgen jetzt wieder Lieferungen. Die Exportpreise aus China bewegen sich dagegen nach unten, da es aus dem Ausland an Nachfrage fehlt. Pinus Sibirica, 950 psc/100g werden aktuell auf einem Niveau von 16.600 USD/mt CFR Hamburg angeboten, Ende Oktober vergangenen Jahres lagen die Preise noch bei 18.900 USD/mt CFR Hamburg. 

Deutschland steigert Einfuhr aus Russland

China ist für den deutschen Markt der mit Abstand wichtigste Pinienkernlieferant. Im ersten Quartal 2020 lag die Einfuhr laut den Daten des Statistischen Bundesamtes (Zolltarifnummer 08029050: Pinienkerne, frisch oder getrocknet, enthäutet) bei 1.155 mt, rund 90 mt mehr als im Vorjahreszeitraum. Hohe Importmengen im Januar und Februar könnten die Aufgrund der Pandemie rückläufigen Märzimporte ausgleichen. Gleichzeitig steigerte Deutschland in diesem Monat die Einfuhr aus Russland auf 130 mt, gegenüber 2,3 mt im März 2019.

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