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Pekannüsse: Die Spiele beginnen

23. November 2022 um 16:44 , Der AUDITOR
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ATLANTA. Wie jedes Jahr um diese Zeit versuchen Käufer, die Preise auf dem US-Pekannussmarkt nach unten zu treiben. Erfahrene Erzeuger kennen dieses Spiel bereits und lassen sich nicht darauf ein, während die neuen Marktteilnehmer teilweise weniger umsichtig agieren.

Bekannte Dynamik

Wie üblich zu dieser Zeit des Jahres, in der die Ernte kurz vor dem Abschluss steht, sind die Preise auf dem US-amerikanischen Pekannussmarkt rückläufig. Pecan Report erklärt, dass die Erzeuger derzeit Angebote von potenziellen Käufern einholen. Da die Gruppe der Käufer, vor allem die großen Schälbetriebe, deutlich kleiner ist als die über den gesamten Süden der USA verteilten Farmer, können hier bessere Absprachen getroffen werden. So kommt es, dass die Preise trotz geringer Bestände gesunken sind. Erfahrene Erzeuger kennen diese Dynamik Pecan Report zufolge bereits und ignorieren die Entwicklung, da sie nicht bereit sind, ihre Ware unter Wert zu verkaufen. Es gibt allerdings einige neue Marktteilnehmer, die sich teilweise auf die niedrigen Preise einlassen, was die Ab-Hof-Preise insgesamt senkt. Alles in allem zeigt sich der Markt derzeit ziemlich aktiv.

Das Meiste bleibt im Inland

Auch im Südosten neigt sich die Ernte mittlerweile dem Ende zu und die meisten Erzeuger haben sich dafür entschieden, ihre neue Ware direkt in den Kühlhäusern zu lagern. Lediglich diejenigen, die über begrenzte Lagerkapazitäten verfügen, müssen zumindest ihre alterntige Ware jetzt verkaufen, um Platz für die neue Ernte zu schaffen. Im vergangenen Jahr waren die Preise im Laufe der Saison gestiegen, als die Vorräte schwanden; die Farmer und Händler hoffen darauf, dass auch sie ihre gekühlte Ware zu einem späteren Zeitpunkt zu besseren Preisen verkaufen können. Ein Großteil der US-Ware geht dabei an inländische Händler und Schälbetriebe, da der ursprüngliche Großabnehmer China vermehrt Pekannüsse in Mexiko kauft. Diverse Erzeugerorganisationen leisten zwar gute Arbeit dabei, neue Märkte zu erschließen, doch auch hier gilt: Gut Ding will Weile haben.

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