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Macadamias: Steigende Nachfrage in der EU

26. Januar 2026 um 12:49 , Der AUDITOR
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BRÜSSEL. Macadamias waren 2025 sehr gefragt. Wie offizielle EU-Statistiken zeigen, stiegen die Importe auf neue Rekordhöhen. Südafrika und Kenia waren die wichtigsten Handelspartner.

Importwert übersteigt 120 Mio. EUR

Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen überstiegen die Macadamia-Importe der EU im vergangenen Jahr die 10.000-Tonnen-Marke. Auch wertmäßig stiegen die Importe auf einen Rekordwert von 123 Mio. EUR, was einem beeindruckenden Anstieg von 63% gegenüber den 76 Mio. EUR im Jahr 2024 entspricht. Südafrika hatte 2025 einen Anteil von 52% am gesamten Importvolumen der EU, wobei die Lieferungen um 28% zunahmen. Die Aussichten für die Ernte 2026 sind vielversprechend, doch sind die Überhangbestände an ungeschälten Nüssen begrenzt, wie Macadamias South Africa (SAMAC) berichtet.

Kenia folgt mit einem Lieferanstieg von 15%. Da die Regierung die Ernte und den Handel mit einheimischen Nüssen zwischen dem 1. Dezember 2025 und dem 15. Februar 2026 ausgesetzt hat, sind die Exporte aus Kenia derzeit begrenzt. Ziel ist es, die Qualität der Ernte zu schützen. Australien verzeichnete einen Anstieg von 14%.

China, der neue weltweit führende Produzent, liegt zwar nur auf Platz sieben, hat aber seine Lieferungen in die EU um 51% gesteigert, und die Importe aus Vietnam haben sich mehr als verdoppelt. Die Niederlande hatten 2025 einen Anteil von 39% am gesamten Importvolumen der EU, gefolgt von Deutschland mit 34% und Spanien mit 10%. 

EU-Import Macadamias in mt

Partner

2024

2025

Diff.

Südafrika

4.398

5.648

28,4%

Kenia

2.456

2.828

15,1%

Australien

755

863

14,3%

Malawi

595

569

-4,4%

Guatemala

337

448

32,9%

Vietnam

123

294

139,0%

China

74

112

51,4%

USA

66

51

-22,7%

Tansania

-

22

n.v.

EU

-

20

n.v.

Andere

20

32

60,0%

Gesamt

8.824

10.887

23,4%

Quelle: DG AGRI TAXUD Customs Surveillance System, 01.01.-31.12.

08026100+08026200 Macadamia-Nüsse, mit und ohne Schale

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