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Macadamia: Vielversprechende Aussichten für 2020

9. Oktober 2019 um 11:04 , Der AUDITOR
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CANBERRA/FANKFURT. Nachdem der ungewöhnlich heiße und trockene australische Sommer für eine geringere Macadamiaernte sorgte, verhinderten günstige Wetterverhältnisse während der Erntesaison weitere Verluste.

Ertragsschätzung 2019 bleibt stabil

Wie die Australian Macadamia Society (AMS) kürzlich mitteilte, bleibt das vorläufige Ernteergebnis für die Macadamiaernte 2019 vorerst stabil bei 42.900 mt in der Schale (3,5% Feuchtigkeit). Das sind 13% weniger als im vergangenen Jahr, 2018 erzielte die Produktion ein Ergebnis von fast 50.000 mt. Gute Bedingungen während der Ernteperiode sorgten dafür, dass die Produktion nicht noch weiter schrumpfte.

„Die Qualität ist gut, und insgesamt sollte nicht weniger Ware im Markt verfügbar sein als in der Vorsaison.“, so der CEO der Australian Macadamia Society, Jolyon Burnett. Das finale Ergebnis der Macadamiaproduktion 2019 wird nach Verarbeitung der Ernte, Anfang Dezember von der AMS, bekanntgegeben.

Kaum ist die Ernte 2019 abgeschlossen, liegt der Fokus der australischen Erzeuger schon auf der Optimierung der 2020er Produktion. Experten sind zuversichtlich und berichten von einer guten Blüte und zahlreichen Fruchtansätzen. 

Importsteigerung um 50%

Deutschland importierte in der Saison 2018/2019 rund 3.572 mt Macadamianüsse ohne Schale aus den fünf wichtigsten Lieferländern, das sind 1.200 mt bzw. 51% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Mit jeweils 1.231 mt und 1.143 mt wurde sowohl die Einfuhr aus Südafrika als auch aus Australien gegenüber dem Vorjahr um weit mehr als 70% erhöht. Guatemala steigerte die Lieferungen nach Deutschland prozentual am deutlichsten, um 412,5% auf 164 mt. 

Macadamiaimport nach Deutschland in mt

Land

2017/18

2018/19

Diff.

Südafrika

692

1.231

77,9%

Australien

664

1.143

72,1%

Kenia

520

574

10,4%

Niederlande

453

460

1,5%

Guatemala

32

164

412,5%

Quelle: Statistisches Bundesamt / Aug-Jul

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