Kokosraspel: Markt muss flexibel bleiben

5. November 2024 um 15:48 , Der AUDITOR
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MANILA/NEU-DELHI. Der Kokosmarkt zeigt sich lebhaft und es stehen noch einige Veränderungen ins Haus, sodass die Marktteilnehmer anpassungsfähig bleiben müssen. Die Kokosölpreise haben in den letzten Tagen ein Auf und Ab erlebt.

Stabile Preise für Kokosraspel

Wie die Experten von T.M. Duché berichten, begannen die Preise für Kokosöl die letzte Woche stark mit 1.745-1.755 USD/mt CIF EMP, sanken bis zum Ende der Woche aber auf 1.710-1.720 USD/mt CIF. Diese Rückgänge sind vor allem dem günstigeren Palmkernöl geschuldet, mit dem es zu konkurrieren gilt. Die Preise für Kokosraspel blieben indes stabil und liegen die mittlerweile zwölfte Woche in Folge bei 0,80-1,24 USD/lb FOB. Die Inlandspreise auf den Philippinen sind indes leicht gestiegen und unterstreichen den starken Markt.

Indien will unabhängiger werden

Indien hat die National Mission on Edible Oils-Oilseeds ins Leben gerufen; im Zuge dieser Mission soll die inländische Ölsaatenproduktion gesteigert werden, was sich unweigerlich auch auf den Kokosmarkt auswirken würde. Bis zum Jahr 2031 soll es damit möglich sein, eine Selbstversorgung mit Speiseölen zu gewährleisten. Dabei liegt der Schwerpunkt zwar vor allem auf primären Ölsaaten wie Sonnenblumen und Raps, doch auch die Nachfrage nach Kokosöl und die entsprechende Preisentwicklung würden merklich beeinträchtigt werden.

„Diese Bewegungen spiegeln die allgemeinen Trends auf den inländischen und internationalen Märkten wider, wobei die Preise und Handelsvolumina von den ständigen Faktoren Angebot und Nachfrage beeinflusst werden. Da sich die globalen wirtschaftlichen Bedingungen ändern, muss die Kokosnussindustrie flexibel bleiben, um sich an diese Veränderungen anzupassen“, so die Marktexperten von T.M. Duché.

Für mehr Informationen gehen Sie zu:
Preischart für Kokosraspel aus Sri Lanka
Preischart für Kokosraspel aus Indonesien
Preischart für Kokosraspel aus den Philippinen 
- Preischart für Kokosöl aus Indonesien
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