Kokos: Steigende Nachfrage beflügelt die Preise

8. August 2017 um 08:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANILA. Verhaltenes Kaufinteresse über die Sommermonate sorgt für rückläufige Exportzahlen im Kokosölmarkt, die Preise konnten mit dieser Entwicklung nicht ganz mithalten.

Zwar ging auch hier der Trend nach unten, Marktteilnehmer fürchten jedoch, dass die Preise bei steigender Nachfrage schnell wieder nach oben schießen werden.

Schluss mit Urlaub
Auch die Preise für Kokosraspel zeigten in den vergangenen Wochen Schwächen, auch wenn sich das Niveau besser hielt als bei Kokosöl. Langsam nehmen die Kaufanfragen wieder Fahrt auf, die Abnehmer kommen aus den Ferien zurück. Die Lieferanten in den Ursprüngen sind für August und September bereits ausgebucht und auch für Oktober-Verschiffungen gibt es genügend Interessenten. Wichtig für die weitere Preisentwicklung sind auch mögliche Einflüsse durch die Taifunsaison (Hauptsaison: Juli-November).    

Kokospreise

Ursprung (FOB)

USD/mt

EUR/mt

Raspel, Philippinen

2.668

2.265

Raspel, Indonesien

2.450

2.080

Raspel, Sri Lanka

2.940

2.495

Kokosöl, Indonesien

1.493

1.267

Quelle: 

Asian and Pacific Coconut Community

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Kokosöl
Dateisymbol
Preischart Kokosraspel

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Trockenfrüchte
01.10.2026
TEHERAN. Die aktuellen Prognosen für die iranische Rosinenernte sind äußerst optimistisch. Die Lieferanten unterbreiten bereits Angebote.
Nüsse
01.10.2026
ORDU. Qualitätsprobleme führen zu Spekulationen über die Haselnussbestände. Die Exporteure sind mit der aktuellen Nachfragesituation nicht besonders zufrieden. Die Marktpreise entsprechen nach wie vor nicht den Erwartungen.
Nüsse
29.09.2026
MANILA. Die internationalen Preise für Kokosraspel bleiben stabil, während die philippinischen Inlandspreise weiter anziehen. Die EU und die Philippinen haben indes eine weitgehende Einigung auf ein Freihandelsabkommen erzielt.
Trockenfrüchte
29.09.2026
AYDIN. Die Türkei startet diese Woche in die Exportsaison 2026/2027. Rohware ist erneut günstiger geworden. Die Exportsaison 2025/2026 endet mit einer Differenz von mehr als 3.000 mt zum Vorjahr.