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Haselnüsse: Wer zu spät kommt, den bestrafen die Preise

13. Februar 2017 um 13:51 , Der AUDITOR
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ORDU. Neue Anfragen kommen derzeit nur wenige in den türkischen Haselnussmarkt, dafür liefen die Kontraktverkäufe in der letzten Woche umso besser. Dadurch stiegen die Exportzahlen für den Zeitraum seit Saisonbeginn auf etwa 120.000 mt.

Rohware noch immer teuer
Die Bauern hätten zwar gerne das Rohwarenpreisniveau der Frostjahre zurück, die Käufer werden sich darauf aber wohl kaum einlassen, nur ihnen einen Gefallen zu tun. Wie die Tabelle (Preise Stand Februar des jeweiligen Jahres) zeigt, sind die Preise noch immer deutlich höher als vor der Erntekatastrophe im Jahr 2014. Wäre das Ergebnis der Haselnussproduktion 2016 nicht ebenfalls enttäuschend ausgefallen, wären die Preise voraussichtlich noch günstiger.

Rohwarenpreise im Vergleich

Jahr

TRY/kg

2010

4,05

2011

4,55

2012

6,60

2013

4,25

2014 (Frost)

5,75

2015 (Frostauswirkung)

16,75

2016

9,25

2017

10,25

Stand Februar d.j.J.

  
Alles eine Sache der Relation
Das fehlende Kaufinteresse gegenüber der ausreichenden Verfügbarkeit ließ die Rohwarenpreise in der letzten Woche wieder etwas nachgeben. Eine erstarkende Türkische Lira sorgte allerdings dafür, dass die Exportpreise dennoch über dem Niveau der Vorwoche landeten.

Türkische Haselnusskerne

Produkt 

EUR/kg

Natur, 11-13 mm 

6,65

Gehackt, 2-4 mm 

6,90

Grieß, 0-2 mm 

6,45

Haselnusspaste

6,10

DDP Deutschland

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Preischart Haselnusskerne, natur, 11-13 mm

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