Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: US-Friedensplan für Nahost-Konflikt drückt Kursverlauf

26. März 2026 um 08:06 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die Entspannungssignale von US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran entzogen den Ölpreisen einen Großteil der Kriegsprämie. Trotzdem bleibt der Markt sehr volatil. Algerien sucht Weizentender. Ethanol-Nachfrage dürfte weltweit zunehmen.

Weizen: Algerien sucht Tender über 50.000 mt
Die Weizenpreise geraten am Mittwoch weiter unter Druck. Die Entspannungssignale von US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran entzogen den Ölpreisen faktisch einen Großteil der Kriegsprämie, was auch Getreide mit nach unten zog. Medienberichten zufolge legt Washington einen 15-Punkte-Plan vor, der den Krieg zumindest unterbrechen soll. Indes steigert Russland den Export. Nach Schätzungen von SovEcon werden Russlands Weizenexporte in 2025/26 auf 46,5 Mio.mt veranschlagt, gut 1,1 Mio.mt

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
04.08.2026
CHICAGO/PARIS. Bei den EU-Ernteschätzungen geht es weiter abwärts. Auch die Bestände sinken spürbar. Hitze und Niedrigwasser stellt die Logistik vor Herausforderungen. Die andauernde Hitzewelle in Westeuropa bedroht nun die Maisernten.
Getreide
30.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Kassamärkte setzen Preisrückgang abgemildert fort. Terminbörsen zeigen jedoch ein Plus, aufgrund gestiegener politischer Spannungen im Schwarzmeerraum und Ausweitung des Nahostkonflikts. Die dritte Hitzewelle trifft den Markt. EU importiert deutlich mehr Mehl.
Getreide
28.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Hitzewelle verursacht schwersten Schlag für europäisches Getreide seit Jahrzehnten. Frankreich, Deutschland und Polen ernten deutlich weniger Weizen, aber die Qualitäten fallen bisher besser aus als erwartet. Frankreichs Maisernte durch Hitze und Brände bedroht.
Getreide
23.07.2026
CHICAGO/PARIS. Steigende Risikoprämien verteuern Weizen. Russlands Getreideexporthafen Noworossijsk exportbeschränkt, Straße von Kertsch gesperrt. Ukrainisches Getreideterminal von ADM getroffen. Frankreichs Ernten sinken weiter. EU-Maisimportnachfrage stark gestiegen.