Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Ukraine-Krise führt zu Risikoprämien am Markt

19. Januar 2022 um 11:59 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Politische Spannungen zwischen Russland und der Ukraine treiben die Weizenkurse, Rohöl den Maismarkt. Aber die Risikoprämien scheinen wieder auf dem Rückzug, konnte der Konflikt etwas entschärft werden. Mit neuen EU-Export- und Importdaten.

Weizen: Politische Spannungen zwischen Ukraine und Russland treiben Kurse
Politische Spannungen zwischen Russland und der Ukraine gaben den Weizenkursen Unterstützung. Die Sorge, dass Weizenlieferungen der beiden wichtigen Exportländer durch den sich zuspitzenden Konflikt ins Stocken geraten könnten, sorgte für Kursauftrieb. In den USA gaben Prognosen über Kälte in den Great Plains und eine hohe Exportinspektion von 369.188 mt gegenüber 234.356 mt in der Vorwoche den Ausschlag für Kursanstieg. In Argentinien ist die Weizenernte

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.