Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Märkte brechen weiter ein

21. November 2023 um 10:02 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Morgen. Interfax gibt neue Exportzahlen bekannt. IGC erwartet zweithöchste Weizenernte in der Geschichte. Ukrainisches Exportangebot ist wieder angestiegen.

Weizen: Zweitgrößte Ernte in der Geschichte
Flaue Exportperspektiven belasten derzeit den Weizenmarkt. Laut Interfax exportierte Russland in der ersten Novemberhälfte nur 1,8 Mio.mt Weizen, gut ein Viertel weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Exportprognose einschließlich EAWU-Länder wurde für November von 4,65 auf 4,35 Mio.mt gesenkt. Sinkenden Exportraten Russlands sind auf schwache Exportnachfrage und gestiegenes Angebot in der Ukraine, der EU-27 und Kanada zurückzuführen. Die Ukraine hat 22,5 Mio

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.