Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Die Lage kurz vor Weihnachten

21. Dezember 2022 um 10:42 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. In den USA wird ab Donnerstag arktische Luft erwartet, die zu Frostschäden bei Weizen führen könnte. EU-Weizenexporte und Maisimporte gehen zurück. Die Ukraine muss verstärkt über Donauhäfen verladen. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Kaum Frostschäden an EU-Getreide
Weizen tendiert kurz vor Weihnachten erneut schwächer. Sorgen über eine wirtschaftliche Rezession, ein starker Rückgang beim Rubel und nachlassende Exportnachfrage drücken die Kurse. Die EU-Weizenexporte erreichten per 18. Dezember gut 15,702 Mio.mt, gegenüber 14,880 Mio.mt im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 5,5%. Die wöchentliche Ausfuhr ging von 297.000 mt letzte Woche auf 225.000 mt zurück. Die Einfuhren stiegen auf 3,802 Mio.mt, im Vergleich zu 1,357 Mio.mt im Vorjahr

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.