Getreide

Getreide: Die Lage kurz vor Weihnachten

21. Dezember 2022 um 10:42 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. In den USA wird ab Donnerstag arktische Luft erwartet, die zu Frostschäden bei Weizen führen könnte. EU-Weizenexporte und Maisimporte gehen zurück. Die Ukraine muss verstärkt über Donauhäfen verladen. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Kaum Frostschäden an EU-Getreide
Weizen tendiert kurz vor Weihnachten erneut schwächer. Sorgen über eine wirtschaftliche Rezession, ein starker Rückgang beim Rubel und nachlassende Exportnachfrage drücken die Kurse. Die EU-Weizenexporte erreichten per 18. Dezember gut 15,702 Mio.mt, gegenüber 14,880 Mio.mt im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 5,5%. Die wöchentliche Ausfuhr ging von 297.000 mt letzte Woche auf 225.000 mt zurück. Die Einfuhren stiegen auf 3,802 Mio.mt, im Vergleich zu 1,357 Mio.mt im Vorjahr

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.04.2024
CHICAGO/PARIS. Russland hält Weizenexport im April rekordhoch, ukrainische Exporte fallen zurück. Von Brüssel fehlen weiterhin Exportzahlen, aber Frankreichs Überhänge steigen. Europäische Aussichten zur Weizenernte haben sich verschlechtert. Argentiniens Maisernte weiter unsicher.
Getreide
16.04.2024
CHICAGO/PARIS. Russlands Behörden behindern Weizenexport. Ukrainische Weizenendbestände gehen stark zurück. Wetterumschwung sorgt für Preisdruck. Bessere Aussichten für Brasiliens und schlechtere für Argentiniens Maisernte. Israel kündigt Maßnahmen an.
Getreide
11.04.2024
CHICAGO/PARIS. Große Überraschungen werden vom neuen WASDE-Report zwar nicht erwartet. Aber Chinas Käufe in der Ukraine und auch Frankreich halten die Kurse auf Trapp. Argentiniens Maisernte drohen beispielslos hohe Schäden. Eine baldige US-Zinssenkung ist nicht in Sicht.
Getreide
09.04.2024
CHICAGO/PARIS. Die Kassamärkte zeigen sich zunächst fester, aber die Kurse rutschen bereits wieder ab. Die schwierige Lage in der Ukraine und Importbeschränkungen der EU zeigen Preiswirkung. Hinzu kommen unterschiedlicher Wetterbedingungen diesseits und jenseits des Atlantiks.