Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Exportmarkt verliert an Schwung

10. August 2023 um 12:48 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. EU-Weizen gerät unter Druck wegen schwacher Exportzahlen und wieder langsam anlaufenden Erntearbeiten in Nordwesteuropa. Dabei stauen sich die EU-Importe aus ukrainischen Donauhäfen wegen kilometerlanger LKW-Staus vor den Terminals.

Weizen: Brüssel gerät beim Export in die Bredouille
Die Weizenmärkte rudern im Verlauf der Handelswoche leicht zurück. Mit Blick auf den WASDE-Bericht am Freitag erwartet der Handel, dass die Ernteschätzungen für Weizen in Russland und den USA angehoben werden, wodurch die Lagerbestände ansteigen dürften. Russland soll mit 88 Mio.mt gut 1,5 Mio.mt mehr Weizen ernten, als im Vormonat erwartet wurde. In der Ukraine ist der Handel über die Weizenqualität mit nur 20-40% Brotweizenanteil besorgt. Durch vers

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.