Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Keine EU-Importobergrenze für ukrainischen Weizen

2. April 2024 um 13:01 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Nach den Osterfeiertagen orientieren sich die Weizen- und Maiskurse neu. Brüssel beabsichtigt höhere Importsteuer auf russisches Getreide und verlängert zollfreie Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte. Geringere Maisanbauabsichten in den USA und der Ukraine.

Weizen: Brüssel beabsichtigt höhere Importsteuer auf russisches Getreide
Weizen zeigt sich nach den Osterfeiertagen fester. Der Vorschlag Brüssels, Einfuhrzölle auf Getreide aus Russland und Belarus zu erhöhen, um gegen russische Ausfuhren von Getreide vorzugehen, das aus ukrainischem Staatsgebiet stammt, sorgte für festere Impulse. Auch will man Russland daran hindern, Einnahmen aus Exporten in die EU dazu zu verwenden, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Das von Brüssel abgeschloss

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.