Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Brüssel will Exportposition zurückgewinnen

30. September 2025 um 13:54 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Russland und EU-27 konkurrieren stark um die Absatzgebiete des Nahen Ostens und Afrikas. Mehr Exportkonkurrenz kommt auch aus Australien, Argentinien und den USA. Frankreich wickelt Weizenexporte nach Ägypten ab. Argentinien setzt ausgesetzte Zölle wieder ein.

Weizen: Euronext-Weizen sinkt unter 190 EUR/mt
Westeuropäischer Weizen steht wegen festem Eurokurs unter Druck. Auch reicht die Exportnachfrage nicht aus, um eine Kurserholung anzustoßen. Der Druck durch die EU-Weizenernte bleibt hoch, da westeuropäische Exporte Schwierigkeiten haben, mit Produzenten am Schwarzen Meer und auch mit nordamerikanischer Ware zu konkurrieren. Die EU-Kommission schätzt die EU-Weizenproduktion auf 132,6 Mio.mt, gut 4,5 Mio.mt mehr als im August. Die EU-Weizenendbestände steigen um 3,2 auf

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
03.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ostseehäfen. Russland und Ukraine fallen weitestgehend beim Export aus. Ägypten, Marokko und andere Teile Afrikas kaufen Weizen in Rumänien, Bulgarien und westlichen EU-Ländern.
Getreide
01.09.2026
CHICAGO/PARIS. Märkte zeigen kräftige Preiszuschläge. Russland verlagert Weizenexport über Ostseehäfen. Frankreichs Hafenbetriebe bereiten sich auf Weizenexporte nach Ägypten vor. Türkei plant sichere Getreideexportroute im Schwarzmeerraum. Argentiniens Export Richtung EU dürfte steigen.
Getreide
27.08.2026
CHICAGO/PARIS. Russland droht Ukraine mit massiver Intensivierung der Raketenangriffe, nach schweren Angriffen auf ukrainische Hafeninfrastruktur. Logistikosten steigen an Donauhäfen für Mais beträchtlich. In Westeuropa kaufen Händler angesichts der Lage verstärkt Mais in den USA.
Getreide
25.08.2026
CHICAGO/PARIS. Schwarzmeerhäfen bleiben trotz diplomatischer ukrainischer Bemühungen blockiert, was Kurse unter Druck setzt. Marokko öffnet wieder Importschleusen für EU-Weizen. ProFarmer Crop Tour erwartet 4 % niedrigere US-Maiserträge. MARS senkt EU-Maiserträge um 7 %. Preisaktualisierung!