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Erdnüsse: Enttäuschende US-Ernte

16. Januar 2017 um 15:05 , Der AUDITOR
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ROTTERDAM. Noch ist es ruhig im Erdnussmarkt, so langsam setzt er sich aber wieder in Bewegung. Viele Käufer hatten auf sinkende Preise gewartet. Vergeblich?

China
Trotz guter Nachfrage durch die einheimischen Ölmühlen gaben die Preise für die chinesische Sorte Hsuji etwas nach. Bald hat es sich jedoch vorübergehend ausgehandelt. Bereits ab der kommenden Woche sorgt das bevorstehenden chinesische Neujahrsfest für reduzierte Handelsaktivität und nach den Feierlichkeiten rechnen Marktteilnehmer mit steigenden Preisen.

USA
Die Lage am US-Erdnussmarkt liest sich wie ein „Worst-of“: Produktionsrückgang um 400.000 mt auf 2,8 Mio. mt, keine Überhänge aus dem Vorjahr und hohe Aflatoxinwerte. Eine Entspannung des Marktes ist nicht vor Juni zu erwarten, schlechtesten Falls nicht vor November dieses Jahres, wenn die Ernte 2017 verfügbar ist. Händler fürchten zudem, dass sich chinesische Käufer auf die US-Ware stürzen könnten und weniger Erdnüsse für den europäischen Markt zur Verfügung stehen.

Südamerika
Aus Argentinien und Brasilien ist erst im Frühjahr mit neuen Lieferungen zu rechnen, dafür berichten Marktteilnehmer von Angeboten für Erdnüsse aus diesen Ursprüngen aus dem Inner-Europäischen Markt. Die Verkäufer sollen Verarbeiter und Händler sein, welche zu viel Ware im Lager haben. 

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