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Cashews: Rekordpreise und Rekordernten

14. März 2017 um 15:21 , Der AUDITOR
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YAMOUSSOUKRO. Ein Teil des weltweit größten Cashewproduzenten zu sein kommt für die Bauern in Côte d’Ivoire mit einem Preis – und zwar einem verdammt niedrigen.

In Indien und Benin jubilieren die Cashewbauern über Rekordpreise, auch wenn sich diese aufgrund lokaler Unterschiede nicht im Ansatz ähneln (Indien: 160 INR/kg bzw. 2,25 EUR/kg; Benin: 500 CFA/kg bzw. 0,76 EUR/kg).    

Die Bauern in Côte d’Ivoire dagegen erhielten in der letzten Saison gerade einmal 0,52 EUR/kg für ihre Rohware, weshalb schätzungsweise 100.000 mt Cashew-Rohware über die Grenze in Nachbarländer wie Ghana geschmuggelt worden sein sollen. Die dortigen Einkaufspreise sind mit 1,43 EUR/kg deutlich attraktiver. Um den Rohwarenschmuggel weniger attraktiv zu machen, sollte der Grundpreis auf 0,90 EUR/kg erhöht werden. Stattdessen wurden es allerdings nur 0,66 EUR/kg, womit die Bauern entsprechend unzufrieden sind.

Cashewproduktion Côte d’Ivoire

Jahr

mt

2016

649.587

2017

700.000

2020*

1.000.000

*Prognose

 
Bald kommt neue Ware
Die Cashew-Ernteperiode hat inzwischen begonnen und in vielen Hauptanbauländern werden gute Erträge erwartet. In Côte d’Ivoire wird eine Cashewproduktion von 700.000 mt erwartet, bis in drei Jahren soll die Erntemenge sogar auf 1 Mio. mt gesteigert werden.

Benin und Guinea-Bissau rechnen mit jeweils 200.000 mt und auch Indien und Vietnam dürften sich über eine größere Produktion als im letzten Jahr freuen.

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