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Cashews: Produktionsanstieg in Vietnam erwartet

4. März 2020 um 10:18 , Der AUDITOR
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HANOI. Im Süden Vietnams haben die Cashew-Bauern mit der Ernte begonnen. Trotz des etwas verspäteten Erntebeginns rechnen Experten mit einem guten Produktionsergebnis.

Hohes Potential

Vietnam ist weltweit das drittgrößte Anbauland für Cashew-Rohware. Um seine Position als größter Exporteur von Cashewkernen zu erzielen, importiert das Land einen Großteil der Ernte aus dem benachbarten Kambodscha sowie aus afrikanischen Produktionsländern, vor allem Tansania.

Im vergangenen Jahr wurden laut dem Bericht des INC in Vietnam 310.000 mt und in Kambodscha 130.000 mt Rohware geerntet. Marktteilnehmer rechnen dank guter Wetterbedingungen mit einem Produktionsplus. Im Dezember 2019 waren Erntemengen von 350.000-400.000 mt (Vietnam) und 175.000-200.000 mt (Kambodscha) im Gespräch. Kühle Temperaturen sorgten allerdings dafür, dass die Ernte erst Ende Februar mit leichter Verzögerung starten konnte. 

Exportrückgang zu Jahresbeginn

In den ersten eineinhalb Monaten dieses Jahres wurden laut dem Bericht der Vietnam Cashew Association (Vinacas) knapp 35.000 mt Cashewkerne im Wert von 246 Mio. USD exportiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Exportvolumen um 1,8% zurückgegangen, während der Exportwert sogar um 15,7% gesunken ist.

Die Rohwarenpreise sind in den letzten Wochen von 34.000 VND/kg auf 26.000-27.000 VND/kg gefallen. Neben dem Erntebeginn macht die Vinacas vor allem die Covid-19-Epidemie in China und den damit verbundenen Nachfragerückgang dafür verantwortlich. China belegt, nach den USA und der EU, den dritten Platz unter den wichtigsten Exportmärkten für vietnamesische Cashewkerne.

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