Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Cashews: Harte Zeiten für Produzenten und Exporteure

10. August 2020 um 12:49 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HANOI. Die Cashewpreise sind in den vergangenen Monaten so stark gesunken, dass produzierende Unternehmen teilweise mit Verlust verkaufen. Zudem gibt es eine große Lücke zwischen den Inlands- und Exportpreisen.

Verlustgeschäfte

Vietnamesische Marktteilnehmer berichten, dass die Cashewproduktion zwischen Mai und August 2020 drastisch zurückgegangen ist, da viele Fabriken geschlossen oder ihre Personalkapazitäten verringert haben. Obwohl es nun deutlich weniger verfügbare Ware gibt, konnten die Preise nicht merklich gesteigert werden. Teilweise müssen Produzenten ihre Ware sogar mit Verlusten verkaufen. Die Vietnam Cashew Association (Vinacas) rät deshalb vor allem kleineren Unternehmen, nach Möglichkeit aktuell vom Rohwarenkauf abzusehen.

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
22.10.2026
ROM. Die italienische Edelkastanienernte fällt wegen der sommerlichen Trockenheit kleiner aus, überzeugt aber mit guter Qualität. Ungewöhnlich hohe Temperaturen beeinflussen den Reifeverlauf und könnten die Saison verlängern. Deutschlands Importe in der Saison 2025/26 sind deutlich gestiegen.
Nüsse
22.10.2026
ORDU. Die Qualität ist bei Haselnüssen in der Türkei ein weit verbreitetes Problem. Die Preise schwanken, und auch die Exporte könnten besser laufen.
Nüsse
21.10.2026
FOLSOM. Dem September-Bericht von California Walnuts zufolge sind die Exporte im ersten Monat der neuen Saison stark angestiegen. Bei den Inlandslieferungen ergibt sich jedoch ein etwas gemischtes Bild.
Nüsse
21.10.2026
FRESNO. Die US-Pistazienexporte sind mit einem Rekord in die neue Saison gestartet. In Asien, Europa und im Nahen Osten steigt die Nachfrage. Dennoch ist die Marktsituation schwierig.