Nüsse

Cashews: Harte Zeiten für Produzenten und Exporteure

10. August 2020 12:49, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HANOI. Die Cashewpreise sind in den vergangenen Monaten so stark gesunken, dass produzierende Unternehmen teilweise mit Verlust verkaufen. Zudem gibt es eine große Lücke zwischen den Inlands- und Exportpreisen.

Verlustgeschäfte

Vietnamesische Marktteilnehmer berichten, dass die Cashewproduktion zwischen Mai und August 2020 drastisch zurückgegangen ist, da viele Fabriken geschlossen oder ihre Personalkapazitäten verringert haben. Obwohl es nun deutlich weniger verfügbare Ware gibt, konnten die Preise nicht merklich gesteigert werden. Teilweise müssen Produzenten ihre Ware sogar mit Verlusten verkaufen. Die Vietnam Cashew Association (Vinacas) rät deshalb vor allem kleineren Unternehmen, nach Möglichkeit aktuell vom Rohwarenkauf abzusehen.

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
29.11.2021
ORDU. Mit der öffentlichen Bekräftigung, dass er nicht die Absicht hat, die lockere Geldpolitik der Türkei zu ändern, hat Präsident Erdoğan die Lira letzte Woche erneut auf Talfahrt geschickt. In nur einem Monat hat die Lira25 % an Wert gegenüber dem Euro verloren. Dies und andere Ungewissheiten haben den Haselnussmarkt ins Chaos gestürzt.
Nüsse
29.11.2021
HANOI. Wie Cornhouse und der INC berichten, sind auf den Weltmärkten mehr als genug Cashewkerne verfügbar. Die Exporte bereiten gewisse Schwierigkeiten, die allerdings durch eine neue Containerschiffroute im indischen Ozean Erleichterung erfahren sollten.
Nüsse
29.11.2021
MADRID/SACRAMENTO. Der massive Einbruch der US-Exportzahlen lässt die Mandelpreise sinken. Spanische Mandellieferanten können sich in dieser Saison dagegen bislang über ein deutlich besseres Ausfuhrvolumen freuen als im Vorjahr. Die September-Exporte liegen 20% über denen des Vorjahresmonats.
Nüsse
24.11.2021
REUS/YAMOUSSOUKRO. Laut der aktuellen INC-Produktionsschätzungen hat die Elfenbeinküste in dieser Saison die Produktionsmarke von 1 Mio. mt geknackt. Durch geringere Lieferkosten können afrikanische Ursprünge bei europäischen Käufern punkten.