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Cashews: Ghana will mehr verdienen

13. Juni 2017 um 15:27 , Der AUDITOR
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ACCRA. Um dem einheimischen Cashew-Markt zu besseren Gewinnen zu verhelfen, fordert die Ghana Export Promotion Authority (GEPA) die Erhebung eines Exportzolls für Roh-Cashews.

90% der Rohware aus der ghanaischen Ernte geht in den Export und wird in Ländern wie Indien und Vietnam für den westlichen Markt aufbereitet. Im Jahr 2016 wurden Roh-Cashews im Wert von 196,7 Mio. USD ins Ausland geliefert. Der Export bereits aufbereiteter Kerne würde den Exportwert um ein Vielfaches steigern, weshalb einheimische Unternehmen durch höhere Exportzölle dazu ermuntert werden sollen, die Rohware selbst für den europäischen und amerikanischen Markt zu verarbeiten.

Vietnam gewinnt an Relevanz
Deutschland importiert in der Regel 25.000-35.000 mt Cashewkerne pro Jahr. Hauptlieferant war jahrelang Indien, bis sich Vietnam im letzten Jahr an die erste Position kämpfen konnte. 2015 lag die Einfuhr aus Vietnam nach Deutschland bei 15.870 mt, ein Jahr später war das Importvolumen um 48% auf 23.422 mt angewachsen. Gleichzeitig reduzierte sich die Einfuhr aus auf 19.025 mt. 

Cashewkern-Importe nach Deutschland

Land

2015

2016

2017

Vietnam

3.034,60

4.760,80

5.267,30

Indien

5.334,50

4.948,40

3.826,60

Niederlande

332,90

296,30

386,00

Quelle: Statistisches Bundesamt       1. Quartal

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